
Zielsetzungen
In der Mühlen-Abzweigung der Rur (Rurast) nahe der ECI Zentrale in Roermond und in der Nähe der Abdammung in der „Roertak“ ist dort eine Fischaufzugs Sperre. An diesen zwei Punkten gibt es einen unüberbrückbaren Höhenunterschied für die Fische. Diese Sperren bestanden bereits so weit zurück bis 1290, als die hydraulischen Arbeiten in der Rur (Abdammungen und Wassermühlen) konstruiert wurden, um die Wasserkraft des schnell fließenden Flusses zu gebrauchen. Als Resultat aus dieser Einbrüche ist es unmöglich für Fische, die Rurast oder Mühlenast Abzweigung der Maas auf zu wandern. Dies heißt, daß, für zahlreiche Fischsorten, der große Lebensraum, Fortpflanzung und Laichplätze der Rur, unzugänglich ist.
Der Brutbereich bildet eine Hauptverbinding in der Ökologie der anadrome und rheophile Arten (lebend im Salzwasser, züchtend im Süßwasser). Der entscheidende Charakter der obenerwähnten Sperren in den Mündungsbereichen der Rur wird durch die Tatsache verstärkt, dass sich die Sperren einzig im holländischen Teil der Rur befinden.
Schon in den achtziger Jahren, als einleitende Aktion im Rahmen der Beseitigung der Fischaufstiegsperren in dem Rur-Flussgebiet, wurde eine Fischtreppe (Überlass) in der Hambeek (die dritte Abzweigung der Roer in seinem unteren Bereich) errichtet, die auch die Funktion einer Fischaufzugsanlage erfüllte. Diese Fischaufstiegsanlage wurde in Übereinstimmung mit den damaligen Einsichten konstruiert. Wegen den verbesserten Einsichten wurde klar, daß diese Fischtreppe nicht ausreichend funktioniert und modifiziert werden muss.
Die nachfolgenden Zielsetzungen können formuliert werden:
Allgemeine Zielsetzung:
Die Zielsetzung des Projektes ist es, es wieder möglich zu machen für verschiedene Fischarten das Rur-Flussgebiet hinauf zu wandern, also Arten wie die Atlantischer Lachs (Salmo salar) und anderen Sorten des Anhanges II nämlich Rapfen (Aspius aspius), Groppe (Cottus gobio), Flußneunauge (Lampetra fluviatilis), Bachneunauge (Lampetra planeri), Meerneunauge (Petromyzon marinus), Bitterling (Rhodeus sericeus amarus), Schlammpeitzger (Misgurnis fossilis) wenn die oberen Bereiche der Rur wieder zugängig sind.
Project Zielsetzung:
Um Fischaufstiegsmöglichkeiten in dem Rurflussgebiet anzubringen, z.B. eine Fischtreppe einbauen und den grünen Überlass ändern um zu helfen die allgemeine Zielsetzung zu verwirklichen.
Tätigkeiten und Mittel benötigt:
Eine Studie wird z.Z. an der genauen Position und an den richtigen Fischaufstieganlagen durchgeführt: (Position und Art) in der Rurast und Mühlenast Abzweigungen der Rur.
Die Resultate dieser Forschung zeigen die Notwendigkeit einer Fischtreppe in der Rurast nahe der gegenwärtigen Abdammung an. Der grüne Überlass (Hambeek) wird auch geändert, um aufziehenden Arten das Passieren möglich zu machen.
Erwartete Ergebnisse:
Ein Hauptfortpflanzungsbereich und Lebensraum wird wieder geöffnet für die betreffenden Fischarten.
Die Effekte dieser Wiedereröffnung liegen darin, daß verwendbare Lebensräume in den mittleren und oberen Bereichen der Rur wieder erreichbar werden. Möglichst noch wichtiger ist die wiedereröffnung der Laichplätze Flußaufwärts für die anadromes und rheophile Fischarten. Diese Arten können jetzt wärend ihren ganzen Lebenszyklus zwischen Salzwasser und Süßwasser Wandern.
Die Bemühungen der Nationalregierung im Maassystem sind konzentriert auf die Optimierung des Durchganges von der Nordsee zum gesamten holländischen Abschnitt der Maas und die Bemühungen, die in Deutschland angestellt werden, um in der Rur Lachse und Seeforellen zu züchten, können jetzt verbunden werden. Schließlich ist die Sperre mitten in dem System zwischen der Nordsee und den oberen Bereichen der Rur mit ein Fischpass bei der ECI ausgeschaltet.
Der Ausbau der Fischaufstiegsanlagen wird es verschiedenen Arten ermöglichen die Rur wieder als Kernbereich zu beleben von wo aus auch andere Bereiche kolonisiert werden können.
© Waterschap Roer en Overmaas, in samenwerking met LIFE en NATURA 2000
